Ist der Teleskopschlagstock legal?

Wie ist die rechtliche Situation beim Teleskopschlagstock?

Die Unsicherheit und Angst vor Übergriffen in der Gesellschaft nimmt zu und somit auch die Nachfrage nach legalen Hilfsmitteln für den Selbstschutz. Der Gesetzgeber erlaubt dem Bürger allerdings nicht viele und daher können die Besorgten unter uns im Wesentlichen zwischen Pfefferspray, Kobutan, Akustikalarm, Elektroschocker, Teleskopschlagstock und der Gaspistole wählen.

Grundsätzlich gehört der Teleskopschlagstock zu den bekanntesten und auch beliebtesten Selbstverteidigungsmitteln, weil er verhältnismäßig einfach zu bedienen, platzsparend, kostengünstig und wirkungsvoll ist.

Doch ist der Teleskopschlagstock legal? Was sollte man beachten, wenn man einen Teleskopschlagstock in Erwägung zieht? Und welche empfehlenswerten Alternativen zum Schlagstock existieren? Diesen Fragen gehen wir hier auf den Grund.

Was ist ein Teleskopschlagstock?

Ein Teleskopschlagstock ist eine gerade, teleskopierbare (also ausziehbare) Hieb- und Stoßwaffe aus Metall, meist Stahl, Aluminium oder in der hochwertigeren Ausführung auch in Carbon. Zusammengeklappt ist er mit einer Länge von circa 35cm sehr handlich, so dass er in einer Jackentasche oder einem Gürtelholster leicht und unauffällig mitgeführt werden kann.

Die Handhabung ist sehr einfach: Durch eine kräftige Schwungbewegung fahren die drei ineinandergeschobenen Glieder aus und arretieren in der Endposition, so dass man eine feste Stahlrute mit einer Länge von etwa einem Meter in der Hand hat. Was man mit solch einem Stab anfangen kann, kann sich jeder leicht ausdenken. Der Griff ist in der Regel gummiert, so dass er sicher in der Hand liegt.    

Was spricht für einen Teleskopschlagstock?

In ausgefahrenen Zustand entspricht er einem sehr stabilen Stock, mit dem man kräftig zuschlagen oder Angriffe abwehren kann. Er verlängert die Reichweite und dient dazu, abzudrängen sowie den Abstand zum Angreifer aufrechtzuerhalten. Bei einem Übergriff ist ein wirksames Werkzeug ein außerordentlicher Vorteil, da man damit die körperliche Unterlegenheit sowie die mangelnden Kampfgrundkenntnisse kompensiert.

Was spricht gegen den Teleskopabwehrstock?

Die Tatsache, dass das Führen auf öffentlichen Flächen gemäß §42a des Waffengesetzes nicht erlaubt ist. Daher kommt er für den Selbstschutz außerhalb des eigenen Heims nicht in Betracht. Wird er dennoch geführt oder gar in einer Notsituation eingesetzt, begeht man eine Straftat mit den entsprechenden Folgen.

Welche Alternativen gibt es?

Ein robuster Stock ist grundsätzlich für den Eigenschutz sehr geeignet; man spaziert jedoch nicht mit einem Stock durch die Stadt, denn dies ist umständlich, sieht merkwürdig aus und bei einer Polizeikontrolle gerät man schnell in Erklärungsnot. Würde man den Ordnungshütern sagen, dass man den Stock zum Selbstschutz mitführt, würde er aufgrund der Zweckbestimmung als unerlaubte Waffe mit den entsprechenden strafrechtlichen Folgen eingestuft werden. Dagegen ist ein Gehstock oder ein stabiler Regenschirm die erlaubte und seit rund zwei Jahrhunderten praktizierte Alternative.

Jüngere Menschen werden jedoch keinen Gehstock nutzen bzw. mit sich führen wollen, weil es albern aussieht. Aber einen Regenschirm trägt man oft bei sich und mit einer entsprechenden Unterweisung ist dieser das perfekte Hilfsmittel für den Eigenschutz. Wir stellen den unzerbrechlichen Sicherheitsschirm her und liefern dazu eine Videoanleitung, die genau erklärt, wie man ihn im Notfall für den Selbstschutz einsetzt.

Als „gewöhnlicher“ Regenschirm unterliegt er weltweit keinerlei rechtlichen Einschränkungen. Der Sicherheitsschirm fällt nicht auf und provoziert niemanden. Bei einem Übergriff hat man ihn bereits in der Hand und profitiert von dem Überraschungseffekt, da der Angreifer nicht damit rechnet, dass das Opfer über ein solch effektives Hilfsmittel verfügt. Einige grundlegende Techniken genügen und man kann mit gezielten Stößen und Stichen die Mehrzahl aller Angreifer abwehren. Der Sicherheitsschirm ist besonders wertvoll für Frauen, Senioren und alle, die körperlich schwächer oder nicht so fit sind.