Nur etwa 5% aller Selbstverteidigungsseminare bringen Ihnen das bei, was Sie in einer Notsituation wirklich brauchen
Das bedeutet, dass 95% der sogenannten „Selbstverteidigungsausbildungen“ Ihnen Wissen und Techniken vermitteln, die auf der Straße entweder nicht funktionieren oder irrelevant sind. Das ist eine unangenehme Wahrheit, die Ihnen keiner sagt, weil es viele einfach nicht besser wissen und diese Veranstalter ihre dauerhafte Einkommensquelle mit den Selbstverteidigungsseminaren nicht verlieren möchten.

Für Sie kann das allerdings fatale Folgen haben, wenn Sie bei einem Überfall plötzlich erkennen, dass die erlernten Techniken nicht funktionieren und Sie überwältigt werden.

Erfahren Sie jetzt, warum das so ist.


Das Problem sind zwei grundlegende Fehler:

  1. Der fehlende Praxisbezug der Ausbilder
  2. Die Problematik zwischen Kampfsport und Selbstverteidigung

Erstaunlicherweise wird die wichtigste Voraussetzung, die ein Ausbilder erfüllen muss, geflissentlich übersehen …

Es ist eine Tatsache, dass ungefähr 99% aller Selbstverteidigungsausbilder selbst niemals in echter Gefahr waren. Sie wurden nie auf der Straße bedroht; waren nicht in Schlägereien involviert, haben keiner tatsächlichen Bedrohung ins Auge geschaut und es gibt so gut wie keine Ausbildungseinrichtung, die solch ein realistisches Training anbietet. Das größte Problem auf diesem Gebiet ist also der fehlenden Realitätsbezug der Ausbilder.

Sie geraten deshalb mit höchster Wahrscheinlichkeit an einen Ausbilder, der Ihnen abseits von wirklichen praktischen Erfahrungen (lebenswichtige) Selbstverteidigungstechniken beibringen möchte.

Denn woher soll er wissen, was in solch einer Situation wirklich relevant ist, wenn er eine solche selbst niemals erlebt hat? Wie will er Ihnen die richtige Abwehr beibringen, wenn er nicht weiß, wie genau der Angriff erfolgt? Sollte man es riskieren, sich bei solch einem wichtigen Thema – wo es um die Gesundheit und im schlechteren Fall um Leben und Tod gehen kann – auf Halbwissen zu verlassen? Besser nicht.

Ich frage Sie: Würden Sie bei jemandem einen Kochkurs besuchen, der lediglich einige Kochbücher gelesen hat?

Wobei die Folgen beim Kochen zu vernachlässigen sind; was ist schon ein versalzener Braten oder eine matschige Pasta im Vergleich zu einem verlorenen Auge oder einer Vergewaltigung? Wollen Sie wirklich das Risiko einer solchen Scheinsicherheit eingehen, die sich im Ernstfall als fatal herausstellt?

Sie müssen also Ihren Ausbilder nach seinen praktischen Erfahrungen fragen. Scheuen Sie sich nicht, denn das ist von herausragender Bedeutung. Nur ein Ausbilder, der wirklich etwas erlebt hat wird Sie weiterbringen. Alles andere ist Theorie und Kaffeesatzleserei. Es tut mir leid, dies hier so hart auszudrücken. Ich möchte Sie nur vor den Folgen des wirklichen Lebens schützen, diese sind weitaus dramatischer.

Das mag einem gefallen oder nicht, aber wie gesagt, keiner würde einen Kochkurs bei jemandem buchen, der nur angelesenes Wissen vermittelt. Bezieht sich ein Ausbilder also ausschließlich auf Training und Wettkämpfe in beleuchteten und geheizten Sporthallen, dann sollten Sie die Finger davonlassen.

Ist er beispielsweise Kickboxweltmeister und Sie fragen ihn, „wie hast Du den Titel noch geholt, nachdem er Dich im Kampf zuvor zwei Mal auf die Matte geschickt hat?“ dann antwortet er wahrscheinlich: „Nach dem zweiten Anzählen entwickelt ich einen grenzenlosen Hass auf ihn, weil ich mich an seine Beleidigungen erinnert habe. So vergaß ich meinen Schmerz und schlug wie ein wildgewordener Stier auf ihn ein“. – Die Schilderung ist lebendig und das Zuhören spannend.

Fragen Sie ihn anschließend „und was mache ich wenn mich auf den Bahnhof zwei Typen belästigen und Stoßen?“ klingt seine Antwort weniger klar und verweist auf Technik A und Hebel B; aber man merkt, das klingt etwas anders als seine Boxerzählung. – Einfach weil er hier aus der Vorstellung heraus spricht und nicht wie bei dem Titelkampf aus der erlebten Praxis.

Das erste was also gegeben sein muss, ist ein Praxisbezug des Ausbilders. Ist diese nicht vorhanden, so sparen Sie Ihre Zeit und Ihr Geld besser.

Bevor wir uns anschauen, wie wenig Kampfsport mit Selbstverteidigung zu tun hat, geben wir Ihnen noch einige Anhaltspunkte, auf die Sie bei der Auswahl Ihres Ausbilders achten sollten. Sie erkennen eine unrealistische Ausbildung unter anderem an folgenden Indikatoren:


  1. Abwehr eines Messerangriffs:

Der Klassiker unter den Mythen der Selbstverteidigung. Wird eben genau von den Theoretikern gerne zur Kundengewinnung hergenommen, weil es „zieht“ und so gut klingt. Kehren Sie sofort um, wenn Sie ein Bild sehen, dass einen Messerangriff mit der ausgestreckten Hand zeigt. So erfolgt in der Praxis kein Messerangriff, das ist Kino und ein Zeichen, dass Sie es mit einem echten Theoretiker zu tun haben, der das entweder so von seinem „Theoriemeister“ oder aus Kinofilmen gelernt hat.

Ein Messer ist zu 90% eine verdeckt getragene Waffe, oft ein kleines Messer oder nur eine Cutterklinge; die meist bei einer eskalierenden Auseinandersetzung aus dem Affekt gezogen und unkontrolliert eingesetzt wird. Die Opfer verbluten aufgrund einer Vielzahl an Stichen. Sie hören dann solche Meldungen: „Das Opfer wurde mit 24 Stichen getötet“. Wie die meisten Messerangriffe in Wirklichkeit tatsächlich erfolgen, sehen Sie in diesem Video.

Lesen Sie dann bspw. bei beim Thema Messerabwehr noch Sätze wie „einen Stich muss man wegstecken können“ „die Behandlung von Stichwunden“, dann dürfte es keine Fragen mehr geben.

  1. Wenn die zweite Hand außer Acht bleibt bzw. der Trainingspartner mit dem weiteren Angriff artig wartet, bis man wieder bereit ist:

Bei vielen Übungen liegt die Aufmerksamkeit erstaunlicherweise nur auf einer Hand und der Angreifer lässt die zweite kraftlos hängen (zumindest solange, die unsere Person auch für diese bereit ist). In der Realität aber würde der Angreifer diese Schwäche gnadenlos ausnutzen und damit kraftvoll zuschlagen.

  1. Sätze wie „Geh weg, ich will das nicht“:

Was soll damit erreicht werden? Dem Angreifer dürfte klar sein, dass man einen Überfall oder eine Vergewaltigung nicht gerne mag. Wenn Außenstehende dies hören, so klingt das eher wie ein gewöhnlicher Streit und dürfte kaum jemand veranlassen, dem Aufmerksamkeit zu widmen und einzugreifen.


Kampfsport versus Selbstverteidigung

Bei dem Gedanken an Selbstverteidigung, liegt es natürlich auf der Hand, sich an einen Kampfsportler zu wenden, der eine Selbstverteidigungsausbildung anbietet. So wie man bei Zahnschmerzen zu einem Zahnarzt geht. Das ist logisch und verspricht Kompetenz. Nur, der Zahnarzt hat eine vorgeschriebene Ausbildung absolviert, bevor er seine Praxis eröffnen durfte. Darauf können Sie sich verlassen. Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, wie das bei einem Selbstverteidigungsausbilder aussieht?

Bei den Selbstverteidigungsausbildern, Gewaltpräventionstrainern usw. ist das völlig anders und viel einfacher; dort gibt es keine Vorschriften und jeder kann diese Bezeichnung übernehmen. Und natürlich ein Ausbildungszentrum eröffnen. Oft geschieht das auf folgende Art und Weise: Ein Kampfsportschüler lernt bei seinem Meister, assistiert ihm bei Ausbildungen, vertritt ihn irgendwann und fühlt sich dann berufen, seine eigene Schule zu eröffnen.

Viele Kampfsportler sehen im Anbieten solcher Kurse eine gute finanzielle Basis.  Kampfsportkenntnisse aber haben mit einer Selbstverteidigungsausbildung, die Sie brauchen und wünschen, nicht sehr viel gemeinsam, wie Sie weiter unten lesen. Das Problem Nummer 1 für Sie sind also die unzähligen nicht wirklich qualifizierten Ausbilder und Schulen.

Mein Ausbilder ist als zigfacher Kampfkunstweltmeister und  Schwarzgurtträger absolut qualifiziert

Mit Verlaub, das erkennen wir mit dem gebührenden Respekt an, aber beides ist auf der Straße nicht wirklich relevant, wie wir nachfolgend erörtern. Die Realität folgt anderen Gesetzmäßigkeiten. Es ist völlig in Ordnung, wenn er andere sportbegeisterte Menschen aufgrund dieser Expertisen für Wettkämpfe ausbildet. Aber bedenken Sie, Kampfsport hat nur bedingt Selbstverteidigung zu tun; das sind ja ziemlich verschiedene Welten:

             Kampfsport                                                Selbstverteidigung    

Der Kampfsportler erscheint in seiner Sportausrüstung, die der jeweiligen Disziplin angepasst ist und wärmt sich vor dem Wettkampf auf. Er kennt sein Programm und seine Trainingspartner. Es geht es kollegial und friedlich zu. Sie werden auf der Straße unvermittelt angegriffen, tragen Ihre Arbeits- bzw. Alltagskleidung, einen Anzug oder ein Dirndl, vielleicht Stöckelschuhe, High Heels etc., aber selten bequeme Sportkleidung mit entsprechenden Schuhen.
Der Kampfsportler trainiert seit jeher in einer beleuchteten und beheizten Halle und wurde auf Kameradschaft, Sportsgeist und dem Miteinander trainiert. Er verletzt seinen Gegner nicht; trainierte Sportler spüren im Kampf keine nennenswerten Schmerzen. Der Angreifer ist nur an seiner Beute interessiert und dafür ist ihm jedes Mittel recht. Drogen, Gewaltverherrlichung, Gruppenzwang und seine finanziellen Nöte setzen seine Hemmschwelle herab.
Der Wettkampf erfolgt nach klaren Regeln, die von Schiedsrichtern überwacht werden und die den Kampf abbrechen, wenn Regeln überschritten werden oder ein Kämpfer am Ende ist. Der Angreifer bricht alle Regeln, nutzt jede Ihrer Schwächen und jegliche Hinterlist, um Sie zu überwältigen, Ihnen Schmerzen zuzufügen und um Sie zu verletzen.
Der Wettkampf erfolgt in festgelegten Klassifizierungen. Bei den Kämpfen stehen sich adäquate Kontrahenten gegenüber; also dasselbe Geschlecht, die gleiche Gewichtsklasse usw. Es kann auch kein Amateur einen deutlich überlegenen angehenden Weltmeister herausfordern. Der Angreifer sucht sich ein Opfer aus, dem er in jeder Hinsicht deutlich überlegen ist, um jede Gegenwehr im Vornherein auszuschließen. Von einem fairen Verhältnis keine Spur und in der Regel haben Sie gegen den stärkeren Angreifer wenig Chancen.

Sie sehen also, dass Sie mit herkömmlichen Selbstverteidigungsseminaren Ihre Verteidigungsfähigkeit nicht wirklich verbessern. So werden Sie nciht erreichen, sich unterwegs sicher fühlen können und fähig zu sein, sich im Notfall wirksam zu verteidigen. Sie sind aber wahrscheinlich genau daran interessiert und dafür gibt es die perfekte Lösung.

Das brandneue Sicherheitskonzept – schnell zu erlernen, hohe Sicherheit, günstig und langfristig sehr effizient

Wir haben mit dem Sicherheitspaket ein auf Ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten ausgerichtetes Konzept erarbeitet, mit dem Sie Ihre Wehrfähigkeit binnen rund vier Wochen entscheidend verbessern. Dies befähigt Sie sogar, stärkere Angreifer erfolgreich abzuwehren.

Niemals war es einfacher, in so kurzer Zeit so stark und selbstsicher zu werden, um sich unterwegs nicht mehr zu fürchten. Das gilt vor allem für Senioren, Frauen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen; also alle, die bevorzugt als Opfer ausgewählt werden. Das Beste daran ist, es ist günstiger als alles, was Sie bisher probiert haben.

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Juni 23, 2018 von Gerhard Spannbauer

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